Sweets for my Sweets: Hochzeitsbaking -Part 1

Mit der Frage meiner Schwester – „Könnt ihr für meine Hochzeit etwas Tolles backen?“ fing alles an.

Meine Mama backt schon seit ich denken kann – und diese Liebe zum Backen ist auch auf mich hinüber geschwappt. Somit haben wir natürlich direkt zugesagt. Im Jahr darauf zur kirchlichen Hochzeit folgte die gleiche Frage.

Nun besitze ich etwas Übung darin, große Mengen und verschiedene Sachen über mehrere Tage hinweg zu backen.

Für 2017 ließ die nächste Hochzeitseinladung nicht lange auf sich warten.

Ein sehr guter Freund und Arbeitskollege heiratete dieses Jahr seine große Liebe.

Bei so etwas stellt sich immer die Frage

  • Was schenkt man?
  • Wie viel darf und soll es kosten?

Ich bin kein Fan von Geld- und unsinnigen Geschenken.

Da kam ich diesmal auf die Idee einfach meine Backkünste zu verschenken. Ich fragte sofort eine Freundin die ebenfalls eingeladen war und sie stimmte begeistert zu.

Nun ging es gemeinsam ans Planen und Organisieren.

  • Was wollen wir backen, wie viel (für 80 Gäste)
  • Wann kaufen wir die Zutaten ein
  • Wann backen wir gemeinsam / was backt jeder alleine

Auf diese Fragen fanden wir gemeinsam Antworten und meisterten die Aufgabe mit Bravur.

Es schien so toll auszusehen, dass wir sogar gefragt wurden, ob wir das professionell machen würde. Das ging runter wie Öl.

Meine Rezepte von der Backsession:

  • Blütenkekse
  • Tartelettes gefüllt mit Lemon Curd und Beeren als Topping
  • Blondies von der Hummingbird Bakery
  • Brownies
  • Hochzeitskekse
  • meine absoluten lieblings Cake Pops
  • Cupcakes
  • Apfelröschen
  • oder die Rotweingugl’s

werde ich euch nach und nach hier auf dem Blog vorstellen. Heute wird es mein absolutes Lieblingsrezept sein. Gut ich gebe es zu, ihr habt mich ertappt, es sind eigentlich alles meine Lieblingsrezepte oder sind dazu mutiert.

Nun ja in diesem Rezept geht es um ein kleines Gebäck, welches normalerweise recht groß ist und als Kuchen daher kommt. Man kennt ihn vermutlich von Oma’s Kaffeetisch. Den GUGELHUPF.

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In klein schmeckt er mir aber noch besser. Die Mini Rotweingugl’ sind super schnell gemacht, total lecker und sehen toll aus – vorallem mit etwas Puderzucker bestäubt. Zudem sind sie ein super Mitbringsel, wenn man irgendwo eingeladen ist. Das einzig blöde ist, man braucht die passende Backform dazu – aber ich finde, die Investition hat sich bereits gelohnt! Die Sets kann man in jedem größeren Buchladen, in der Koch- und Backabteilung  kaufen.

Ich benutze immer das „Feine Gugl-Set“ von Chakwa Heigl z.B. von Thalia. Aus diesem Buch ist auch das Rotweingugl Rezept welches ich Euch nun vorstellen werde.

Die Form mit etwa 20g Butter einfetten. Tipp: Lasst die Butter auf dem Herd schmelzen und pinselt dann die Förmchen aus. Den Backofen auf ca. 170 Grad Umluft vorheizen. 210 Grad ca. bei Ober – und Unterhitze, laut Buch. Ich backe nur mit Umluft.

Für etwa 18 Gugl benötigt man folgende Zutaten:

  • 35 Butter
  • 35 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 20 g dunkle Kuvertüre
  • 20 ml kräftiger Rotwein
  • 2g Zimtpulver
  • 45g Mehl
  • 3g Kakaopulver

Zubereitung:

Die Butter zerlassen und mit dem Puderzucker glatt rühren. Das Ei kommt dazu – sehr schaumig schlagen. Parallel die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und unterheben. Den Rotwein ebenfalls erwärmen und mit dem Zimt unter die Masse mischen. Das Mehl und das Kakaopulver zusammen in die Masse sieben und unterheben.

Anschließend den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Förmchen spritzen. Ich benutze hierfür immer Einwegspritzbeutel. Das Loch an der Spitze nicht zu groß schneiden, sonst läuft der Teig zu schnell raus.

Tipp: Falls Ihr die Reste des Rotweins nicht trinken wollt, einfach in eine Eiswürfelform gießen und einfrieren. So habt ihr immer Rotwein für eine Sauce parat.

Es gibt noch viele weitere tolle Gugl Rezepte in diesem und zwei weiteren Büchern. Ich hoffe ich konnte Euch mit den Mini-Gugls begeistern. Berichtet mir gerne, ob Ihr sie ausprobiert habt und wie Ihr sie findet. Ich freue mich über jegliche Rückmeldungen.

Eure Hannah.

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